Allgemeines
Als Antiarrhythmikum wirkt Lidocain - wie auch Phenytoin, Mexiletin und Tocainid - antagonistisch auf pathologische Veränderungen der elektrophysiologischen Eigenschaften der Herzmuskelzellen, indem die Depolarisation und Wiedererregbarkeit gehemmt und die Repolarisation beschleunigt wird. Es wird im wesentlichen zur Therapie ventrikulärer Erregungsbildungs- und -leitungsstörungen hauptsächlich im Anschluß an einen Herzinfarkt eingesetzt.
Präanalyse
Verwenden Sie für die quantitative Bestimmung von Medikamenten bitte ausschließlich Serum-Röhrchen ohne Zusätze. Durch Adsorption im Gelröhrchen kann es zu falsch niedrigen Ergebnissen kommen.
Indikation
Therapieüberwachung
Referenzbereiche
Therapeutischer Bereich: 1.4 - 5.0 mg/l Kritisch ab: 6.0 mg/l Toxisch ab: 10.0 mg/lVerwendung in