Zinn | SYNLAB Leistungsverzeichnis
Humanmedizin
Verfahren
Analyse-Typ
Kürzel
Untersuchung
Material
Proben-Volumen
Methode
Lithium-Heparinblut
1 ml
ICPMS
Urin
10 ml
ICPMS
Sputum
2 ml
ICPMS
Stuhl
5 g
ICPMS
Haar
250 mg
ICPMS

Zinn

Allgemeines

Die wichtigste Verwendung ist die Herstellung von feuerverzinntem und mit Zinn galvanisiertem Stahl. Weitere wichtige Anwendungen sind die Herstellung von Lot (Zinnlegierungen, die Blei, Antimon, Silber, Zink oder Indium enthalten), Lagermetallen, Messing und Bronzen (im wesentlichen Zinn-Kupfer-Legierungen), Hartzinnwaren und Amalgamen (Silber-Zinn-Quecksilber-Legierungen) in der Zahnmedizin. Der Verbrauch von Letternlegierungen (Bleilegierungen) nimmt infolge neuer Druck-und Vervielfältigungsverfahren ab. Andererseits besteht ein wachsender Bedarf an anorganischen und hauptsächlich organischen Zinnverbindungen.
Toxizität anorganische Zinnverbindungen: Perorale Aufnahme kann zu gastrointestinalen Symptomen wie Metallgeschmack, Übelkeit, Erbrechen, Koliken und Diarrhoe kommen, das Zinn selbst wird nur sehr schlecht resorbiert. Orale Zinnzufuhr entsteht vor allem durch Konservennahrung, wobei akute Intoxikationen durch tagelang offenstehende Konserven, besonders bei saurem Inhalt, ausgelöst werden können.
Durch inhalatorische Resorption von Zinndioxid entwickelt sich bei berufsbedingter Langzeitexposition eine benigne Pneumokoniosis, die auch Stannosis genannt wird, ohne Fibrose der Lunge oder Beeinträchtigung ihrer Funktion
Organische Zinnverbindungen sind hochtoxisch und können lokale und systemische Giftwirkungen zeigen, siehe Organozinnverbindungen.

Präanalyse

Spezialgefäß Metallanalytik